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Glasfehler-Schablone

Unsere Glasfehler-Schablone ist ein nützliches Tool, um Fehler auf Glasoberflächen ablesen zu können. Dank ihres Scheckkartenformats, können Sie die Schablone bequem im Geldbeutel aufbewahren. Im Folgenden haben wir Ihnen alle wichtigen Informationen zur visuellen Qualität von Mehrscheiben-Isoliergläsern zusammengefasst, damit Sie Ihre Glasfehler-Schablone korrekt anwenden. Diese Informationen basieren auf der EN 1279-1:2018-10, Glas im Bauwesen – Mehrscheiben-Isolierglas – Teil 1: Allgemeines, Systembeschreibung,
Austauschregeln, Toleranzen und visuelle Qualität; Deutsche
Fassung EN 1279-1:2018, Anhang F.

Glasfehler-Schablone

Beobachtungsbedingungen

  • Die Scheiben müssen in der Durchsicht, nicht in der Aufsicht untersucht werden.
  • Abweichungen dürfen nicht auf der Scheibe gekennzeichnet werden.
  • Die Mehrscheiben-Isoliergläser müssen in einem Abstand von 3 m von innen nach außen und bei einem Betrachtungswinkel möglichst senkrecht zur Glasfläche bis zu eine Minute lang je Quadratmeter beobachtet werden. Die Beurteilung erfolgt bei diffusem Tageslicht (z.B. bei bedecktem Himmel), ohne direkte Sonneneinstrahlung oder künstlicher Beleuchtung.
  • Mehrscheiben-Isoliergläser, die von außen beurteilt werden, müssen im Einbauzustand beurteilt werden, wobei der übliche Betrachtungsabstand zu berücksichtigen ist, mindestens jedoch 3 m Abstand einzuhalten sind. Der Betrachtungswinkel muss möglichst senkrecht zur Glasfläche sein.

Beobachtungsbereiche

Beobachtungsbereich R,E und M

R = Falzzone (engl. rabbet): Zone von 15 mm, die üblicherweise vom Rahmen abgedeckt ist oder bei einem rahmenlosen Rand dem Randverbund entspricht
E = Randzone (engl. edge): Randzone der sichtbaren Fläche, mit einer Breite von 50 mm
M = Hauptzone (engl. main)

Mehrscheiben-Isolierglas mit zwei Scheiben aus monolithischen Gläsern

Punktförmige Fehler

Unsere Glasfehler-Schablone ist ein nützliches Tool, um Fehler auf Glasoberflächen ablesen zu können. Dank ihres Scheckkartenformats, können Sie die Schablone bequem im Geldbeutel aufbewahren. Im Folgenden haben wir Ihnen alle wichtigen Informationen zur visuellen Qualität von Mehrscheiben-Isoliergläsern zusammengefasst, damit Sie Ihre Glasfehler-Schablone korrekt anwenden. Diese Informationen basieren auf der EN 1279-1:2018-10, Glas im Bauwesen – Mehrscheiben-Isolierglas – Teil 1: Allgemeines, Systembeschreibung, Austauschregeln, Toleranzen und visuelle Qualität; Deutsche Fassung EN 1279-1:2018, Anhang F.  Glasfehler-Schablone  Beobachtungsbedingungen Die Scheiben müssen in der Durchsicht, nicht in der Aufsicht untersucht werden. Abweichungen dürfen nicht auf der Scheibe gekennzeichnet werden. Die Mehrscheiben-Isoliergläser müssen in einem Abstand von 3 m von innen nach außen und bei einem Betrachtungswinkel möglichst senkrecht zur Glasfläche bis zu eine Minute lang je Quadratmeter beobachtet werden. Die Beurteilung erfolgt bei diffusem Tageslicht (z.B. bei bedecktem Himmel), ohne direkte Sonneneinstrahlung oder künstlicher Beleuchtung. Mehrscheiben-Isoliergläser, die von außen beurteilt werden, müssen im Einbauzustand beurteilt werden, wobei der übliche Betrachtungsabstand zu berücksichtigen ist, mindestens jedoch 3 m Abstand einzuhalten sind. Der Betrachtungswinkel muss möglichst senkrecht zur Glasfläche sein. Beobachtungsbereiche Beobachtungsbereich R,E und M  R = Falzzone (engl. rabbet): Zone von 15 mm, die üblicherweise vom Rahmen abgedeckt ist oder bei einem rahmenlosen Rand dem Randverbund entspricht E = Randzone (engl. edge): Randzone der sichtbaren Fläche, mit einer Breite von 50 mm M = Hauptzone (engl. main)  Mehrscheiben-Isolierglas mit zwei Scheiben aus monolithischen Gläsern Punktförmige Fehler

Rückstände

Rückstände

Linearer/Langgestreckter Fehler

Linearer/Langgestreckter Fehler

Mehrscheiben-Isolierglas mit mehr als zwei Scheiben aus monolithischen Gläsern

Die zulässige Anzahl von Abweichungen erhöht sich mit jeder zusätzlichen Glaskomponente um 25 % (bei Mehrscheiben-Isolierglas oder in einer Verbundglaskomponente). Die Anzahl der zulässigen Fehler wird immer aufgerundet.

Beispiele:

  • Einheit mit Dreifachverglasung aus drei Scheiben monolithischem Glas: die Anzahl der zulässigen Fehler nach 8.7.3 wird mit 1,25 multipliziert;
  • Einheit mit Zweifachverglasung aus zwei Verbundglasscheiben mit jeweils zwei Glaskomponenten: die Anzahl der zulässigen Fehler nach 8.7.3 wird mit 1,5 multipliziert.

Mehrscheiben-Isolierglas mit wärmebehandeltem Glas

Bei wärmebehandeltem Floatglas darf die Verwerfung in Bezug auf die Gesamtlänge der Glaskante nicht mehr als 3 mm je 1000 mm Glaskantenlänge betragen. Eine stärkere Verwerfung darf bei quadratischen oder nahezu quadratischen Formaten (bis 1:1,5) und bei Einzelscheiben mit einer Nenndicke kleiner als 6mm auftreten.

Toleranzen der Abstandhaltergeradheit

Bei zweifacher Verglasung beträgt die Toleranz für die Gerade des Abstandhalters 4 mm bis zu einer Kantenlänge von 3,5 m und 6 mm bei längeren Kantenlängen. Die zulässige Abweichung der/des Abstandhalter/s gegenüber der parallelen geraden Glaskante oder anderen Ab-standhaltern (z.B. bei Dreifachverglasungen) beträgt 3 mm bis zu einer Kantenlänge von 2,5 m. Bei längeren Kantenlängen beträgt die zulässige Abweichung 6 mm.