Spektakuläres Design-Hotel direkt am Kiez

„Reeperbahn 1“ war einst die Adresse einer großen Bowling-Bahn. Seit 2009 entsteht an diesem Ort ein neues, prominentes Projekt in der Hansestadt Hamburg, das dem Stadtteil St. Pauli ein völlig neues Entrée verschafft: Die „Tanzenden Türme“. In einem zum neuen Areal gehörenden Gebäuderiegel freut sich seit dem 16. Mai 2012 das neu eröffnete ARCOTEL Onyx auf seine Gäste. Die ISOLAR® Gruppe zeichnete im Rahmen des Objektwettbewerbes zu ihrer Jahrestagung die extravagante Optik des Hotelneubaus aus.

„Auf dem Parkett des Lebens“, so lautet das Motto für Hamburgs neuestes Vier-Sterne-Hotel. Mitten auf der „Bühne“ Reeperbahn und in Sichtweite von Heiligengeistfeld und Millerntor-Stadion ist es idealer Rückzugsort, der ein hohes Maß an Sicherheit gewährt. Die Geometrie des achtstöckigen Hotels verkörpert ein großes elegantes Schiff im sicheren Hafen.

Der Plan zum ARCOTEL Onyx ist Teil des Projektes „Tanzende Türme“, mit dem Architekt Hadi Teherani vom Hamburger Architekturbüro BRT 2003 einen internationalen Wettbewerb gewann. Die Idee zu seinem Entwurf lieferte der Kiez. So stehen die beiden bis zu 85 m hohen Türme mit ihrer abgeknickten Fassadenkonstruktion für ein Paar, das sich zum Tango bewegt. Auch der Hotelname Onyx erinnert nicht nur an den schwarzen Schmuckstein. „X“ und „Y“ im Namen stehen in Anspielung auf die Tanzenden Türme für Mann und Frau.

Sowohl die dunkle Anmutung der Fassade als auch die Gestalt des Schiffskörpers werden durch die Fenster fortgesetzt. „Eigens für das Projekt entwickelt wurde das Bullaugendesign der Fenster“, erinnert sich Christian Dahlick, Geschäftsführer der Oder-Glas GmbH im märkischen Müllrose an eine spannende Zeit noch vor der Auftragsvergabe. Möglich wurde das Design durch die frühzeitige Abstimmung der Vorstellungen von Bauherr und Planer mit den Möglichkeiten von Siebdruck, Beschichtungstechnologie und Fertigungstechnik.

„Die Lösung für die Aufgabe ist ein Glas mit einem in der Fläche zur Scheibenmitte hin auslaufenden Doppelsiebdruck in rotbraun und schwarz als Deckfarbe sowie einer Sonnenschutz-Beschichtung in einer Scheibe, ausgeführt als ISOLAR SOLARLUX® polaris“, berichtet Dahlick über das Ergebnis der projektbezogenen Sonderentwicklung. „Grünes Licht für die Produktion gab es aber erst nach mehrfacher Bemusterung mit besonderer Farbanpassung und der Zustimmung aller Beteiligten. Maßgeblich für den Erfolg“, so Dahlick, „war vor allem die Unterstützung und das Know-How unseres Partners Arcon Flachglasveredlung mit Beschichtung, Siebdruck und Vorspanntechnik unter einem Dach.“

Damit die Isoliergläser in der SG-Sonderkonstruktion der Fassade eingesetzt werden konnten, war zusätzlich die Ausführung als Stufenglas erforderlich. Die Verwendung von Innenscheiben aus Akustik-VSG sorgt dafür, dass die ebenfalls vorhandenen Wünsche im Hinblick auf die Schalldämmung erfüllt werden, in einer Form, die zusätzlich auch den Erfordernissen aus den Technischen Regeln zur Verwendung von absturzsichernden Verglasungen (TRAV) nachkommt. Die entsprechenden Nachweise für die Gläser und die Unterkonstruktion wurden im Rahmen von Zustimmungen im Einzelfall der Bauaufsicht erbracht.

Passend zur farblichen Gestaltung der „Bullaugen-Fenster“ wurden in der Fassade außerdem VACUREX® Hochleistungs-Paneele eingesetzt, deren äußere Haut aus ESG ebenfalls mit demselben Sondersiebdruck besteht. Die Felder mit den VACUREX® Paneelen dienen dem Gebäude zugleich als Lüftungsflügel, wobei die im Vergleich deutlich geringere Einbaustärke der Vakuumpaneele sich als hilfreich erwies. Im Erdgeschoss konnte wegen des Fehlens der Anforderungen nach den TRAV für die SG-Unterkonstruktion auf ein einfacheres System zurückgegriffen werden. Die dort verwendeten SOLARLUX® polaris Isoliergläser mit identischem Doppelsiebdruck-Design haben nahezu denselben Glasaufbau.

Alle Metallbauarbeiten an der Fassade wurden von dem mittelständischen Metallbau-Unternehmen Gattner GmbH aus Leinefelde im thüringischen Eichsfeld ausgeführt. Mit den gedeckten Fronten und der kühlen Eleganz der Fassade setzt Architekt Teherani einen bewussten Kontrast zum bunten Treiben rund um das Hotel. Im Innern dominieren Komfort und warme Farben bis hin zu drei Themenzimmern des Hauses als Highlight mit Anspielungen auf die Schifffahrt, den Kiez und das Erfolgsmusical „Rocky“.

Die ISOLAR Gruppe zeichnet das Projekt ARCOTEL Onyx in ihrem Wettbewerb „Objekte 2011“ aus für das Gesamtpaket aus vielfältigen Leistungen in Beratung, Bemusterung, von der Bauaufsicht geforderten Nachweisen, Fertigung, Logistik und insbesondere einer projektbezogenen Sonderentwicklung für eine innovative Produktlösung.

Weitere Informationen über die ISOLAR® Gruppe und ihre Produkte sind erhältlich bei allen ISOLAR® Partnern vor Ort und bei der ISOLAR®-Glas-Beratung GmbH, Auf der Mauer 13, D-55481 Kirchberg. Tel.: 0049-6763-521; Fax: 0049-6763-1278; Mail: service@isolar.de.

Daten zum Projekt:

Objekt: ARCOTEL Onyx Hamburg
Bauherr: Strabag Projekt Elbpark GmbH & Co. KG
Architekt: Hadi Teherani, Architekten BRT, Hamburg
Metallbau: Gattner GmbH, Leinefelde
Glasfassade:

ca. 2.000 m² ISOLAR SOLARLUX® polaris // mit sonderentwickeltem Doppelsiebdruck-Design in Stufenausführung mit Schallschutz und Absturzsicherung

ca. 500 m² ISOLAR VACUREX ® Vakuumpaneele mit Sonderdesign

Hersteller: Oder-Glas GmbH, Müllrose

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