Angriffhemmende Verglasugen

Die Produktpalette der angriffhemmenden Verglasungen dient zum Schutz von Personen und Gebäuden gegen Angriffe und Einbrüche aller Art. Das Produktionsverfahren für den Verbund von Glas und Kunststoff sowie der Aufbau der Verbundscheiben sind auf den jeweils erwarteten Angriff speziell abgestimmt. Je nach den zu erwartenden Angriffsarten werden die Gläser unterschiedlichen Prüfungen unterzogen.

Prüfverfahren:

Durchwurfhemmende Verglasungen der Widerstandsklasse PA werden mit Kugelfallversuchen geprüft. Die Belastungen entsprechen denen, die durch das Auftreffen schwerer Wurfgeschosse erzeugt werden. Die Einteilung der Klassen P1A- P4A erfolgt über unterschiedliche Fallhöhen der 4,11 kg schweren Metallkugel sowie die Anzahl der Kugelfallversuche (P5A).

Durchbruchhemmende Verglasungen der Widerstandsklasse PB   werden mit einer Axtmaschine geprüft. Diese Prüfung simuliert die Belastungen beim Angriff auf Glas mit einem schneidfähigen Schlagwerkzeug. Die Einteilung der Klassen P6B-P8B erfolgt über die Anzahl der Schläge, mit denen im Glas eine Öffnung von 40 x 40 cm erzeugt wird.

Durchschusshemmende Verglasungen der Widerstandsklasse BR/SG  werden im Beschusstest geprüft. Dabei werden auf jede Scheibe insgesamt drei Schüsse abgegeben. Die Einteilung BR1-BR7 und SG1-SG“ erfolgt unter anderem nach unterschiedlichen Waffen, Kalibern und Schussentfernungen.

Sprengwirkungshemmende Verglasungen der Widerstandsklasse ER  dienen dem Schutz gegen Explosionen. Hier wird empfohlen, die komplette Konstruktion nach den dafür vorgesehenen Standards und Normen zu prüfen.

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